Thailand
unter der Haut

 31 Nahaufnahmen aus einem fernen Land

für Thailand:

für die DACH-Region:

über das Buch

Auf einem Balkon mit dem Blick auf Bangkoks Skyline fasst Bernd Linnhoff den Entschluss, in Thailand zu leben. Nach vielen Reisen ins Königreich glaubt der Globetrotter, dem Mythos, aber auch der Realität dieses faszinierenden Landes auf die Spur gekommen zu sein. Von einer Kultur des Wissens und Denkens hechtet er kopfüber in eine Kultur des Erlebens und der Imagination. Er lernt, Thailands fernöstliche Mentalität mit seinen westlichen Werten zu versöhnen.

In „Thailand unter der Haut“ schildert der Autor seine intensivsten und kuriosesten Geschichten aus 14 Jahren im Königreich.

Unter anderem geht es um Thailands Ess-Klasse, die Fußball-Community der German All Stars, die Männer in Bangkoks Nächten, die Frauen auch, eine Schlankheitskur auf dem Motorrad und das Abenteuer Auswandern.

Es geht um Geister, den Zusammenprall zweier Kulturen in seiner Beziehung, um thailändische Spitznamen („Gestatten, mein Name ist Frankfurt“) und die Fahrweise der Einheimischen, die nur mit dem Glauben an Wiedergeburt zu erklären ist.

Der einstige Sportreporter Linnhoff schreibt mit schneller, verständlicher, virtuoser Feder.

Das Schweizer Onlinemagazin Travelnews

„Thailand unter der Haut“ ist sehr charmant geschrieben und zeigt, wie Thailand unter der Haut wirklich tickt. Amüsant, kurzweilig und kenntnisreich verfasst! Wer Thailand auch mal von einer anderen – und nicht nur touristischen – Seite kennenlernen möchte, sollte das Buch vor oder während der Reise nach Thailand unbedingt lesen.

Mario Weigt, Fotograf und Reisejounalist
(GEO, Stern, National Geographic)

Wir haben das Buch verschlungen, dabei viel gelacht und sind begeistert, wie gut es gelungen ist, das Lebensgefühl in Thailand in Worte zu bannen. Das Buch schafft es, das Leben in Thailand humorvoll und präzise zu erklären und tiefgehende Einblicke in die vielschichtige Kultur des Landes zu geben.

Reiseblogger Alex Asia

Inhalt

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Bangkok, City of Life

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One Night in Bangkok

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Typisch Thai

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Begegnungen

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Heiraten in Thailand

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Reif für die Insel

Leseprobe

In einem Restaurant am Thapae Gate, im Zentrum Chiang Mais, bestellte ich ein gelbes Thai-Curry. Es enthält deutlich weniger Chili als die grünen und roten Varianten und ist somit auch für meinen nervösen Magen eine Option. Sekunden nach der Bestellung kam der Kellner zurück an meinen Tisch und fragte: „Nur zur Sicherheit: scharf oder nicht scharf?“ „Auf keinen Fall scharf!“, erwiderte ich. Meine Erleichterung würde in ein großzügiges Trinkgeld münden, Fürsorge muss belohnt werden.

Das gelbe Curry kam, es dampfte, und ich wartete einige Minuten, ehe ich mit Appetit und Schwung von einem gut gefüllten Esslöffel kostete. Mundraum, Gaumen, Zunge: Verbrennungen ersten Grades.

Es ist nämlich so: Durch ein spezielles Verfahren, Transmutation genannt, von thailändischen Kellnerinnen und Kellnern entwickelt und perfektioniert, verwandeln sich Bestellungen auf dem Weg zum Koch in ihr Gegenteil. In meinem Fall vom milden Curry zum Rachenputzer. Drei Tage lang konnte ich mich nur mit Zeichensprache verständigen, aber allein durch Ausatmen eine 16,5 Zentimeter lange kubanische Montechristo-Zigarre anzünden. In Havanna hätte ich mit der Nummer auftreten können. In Chiang Mai aber wurde ich Teil der thailändischen Mythologie: der Farang-Drache, der Feuer speit. Auch am vierten Tag noch lobten die Freunde meine gesunde Gesichtsfarbe. Langsam ließ die Schwellung im Hals nach, ich konnte wieder kurze Sätze sprechen, SubjektPrädikatObjekt. Gerade rechtzeitig, denn wir planten einen Ausflug aufs Land zur Familie unserer Freundin Jang.

 

 

Kapitel

Seiten

Herausgeber: ‎ Oliver Wurm I Medienverlag
Erstauflage 14. Dezember 2022

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Darüber hinaus ist das gedruckte Buch im deutschen Buchhandel und in anderen Onlineshops erhältlich.

Das eBook gibt es ab sofort auch im Apple Store, bei Google Play und bei Thalia.

Über den Autor

Bernd Linnhoff

Nach dem Abschied von meinem Beruf als Sportjournalist zog ich 2008 von Deutschland nach Thailand. Vier Jahre wohnte ich im elektrisierenden Bangkok, seit 2012 lebe ich in Chiang Mai. Die Entscheidung, nach Thailand auszuwandern, war die beste meines Lebens.